Alexandra Dinges-Dierig MdB

Gute Nachrichten aus Berlin: Bis zu 441.000 Euro für drei Lübecker Denkmäler

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat eine zweite Tranche des Denkmalschutzsonderprogramms V bewilligt, von der auch Lübeck in erheblichem Maße profitiert.

Das teilte Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters (CDU) am Mittwoch der Bundestagsabgeordneten für Lübeck und das nordwestliche Herzogtum Lauenburg Alexandra Dinges-Dierig (CDU) mit.

Der Bund beteiligt sich an der Sanierung der Synagoge in Lübeck mit Mitteln in Höhe von bis zu 280.000 Euro. Damit erkennt der Bund die große Bedeutung des Baus an, der als eine der wenigen Synagogen die Zeit des Nationalsozialismus überstanden hat.

Für den aus Sicherheitsgründen dringend sanierungsbedürftigen Glockenturm von St. Aegidien stehen bis zu 75.000 Euro zur Verfügung.

Die Kirche St. Andreas in Schlutup ist die erste Kirche, die 1538, also nach der Reformation, als evangelisches Bauwerk in Lübeck fertiggestellt wurde. Sie erhält zur Sanierung des Mauerwerks bis zu 86.000 Euro.

Alexandra Dinges-Dierig erklärt: „Gemeinsam mit meiner SPD-Kollegin Gabriele Hiller-Ohm habe ich mich bei meinen Kollegen im Haushaltsausschuss für diese Unterstützung eingesetzt. Unser Einsatz hat sich gelohnt. Nach 160.000 Euro für die Reformierte Gemeinde in der Königstraße konnten nun auch die drei Lübecker Projekte, die in der ersten Tranche zunächst leer ausgingen, berücksichtigt werden. Das ist eine wichtige Hilfe des Bundes für die Weltkulturerbestadt Lübeck.“