Die Regierung Merkel hat die Region entlastet

Lübeck und Herzogtum Lauenburg haben von der Bundesregierung unter Angela Merkel in den letzten Jahren erheblich profitieren können. Durch eine erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik konnte die Arbeitslosenquote in Lübeck von 13 Prozent im Jahre 2009 auf 10 Prozent in 2013 zurückgeführt werden – und dies trotz der Belastungen durch die historische Weltwirtschaftskrise.

Das besonnene Handeln von Angela Merkel hat dafür gesorgt, dass der größte Vorteil unserer Region trotz schweren Fahrwassers erhalten bleibt: Die europäische Integration, von der wir durch unsere Logistikwirtschaft, den Lübecker Hafen und die erfolgreichen Landwirtinnen und Landwirte im Lauenburgischen mehr profitieren als viele andere.

Auch in konkreten Zahlen lässt sich der Beitrag der CDU-geführten Bundesregierung für uns messen: Durch die Übernahme der Grundsicherung im Alter durch den Bund spart Lübeck einen zweistelligen Millionenbetrag. Außerdem flossen im Rahmen des Investitionsprogramms Welterbe insgesamt 16,84 Millionen Euro nach Lübeck, unter anderem in die Ausgrabungen des Gründungsviertels und den Kranenkonvent. Der Universitätsstandort wird durch das Engagement für die Universität und dauerhafte Finanzierung des Fraunhofer-Instituts gestärkt.

Trotzdem gibt es noch viel zu tun: Lübeck und die Ämter Sandesneben-Nusse und Berkenthin müssen ihre Interessen in Berlin aktiver anmelden und durchsetzen. Dies gilt für die überregionale Verkehrspolitik ebenso wie für die Herausforderungen im Rahmen einer festen Fehmarnbeltquerung. 10 Prozent Arbeitslosigkeit in Lübeck – das ist immer noch viel zu viel.

Ich will als Mitglied der künftigen CDU-/CSU-Bundestagsfraktion, aber auch interfraktionell dafür sorgen, dass unsere Region und der Norden insgesamt stärker wahrgenommen werden. Bei allen Vorteilen für unsere Region in den letzten vier Jahren: Es setzen sich immer noch viel zu häufig die südlichen Länder durch. Unsere Lobbyarbeit muss besser werden.