Wer wird das Ausbildungs-Ass?

Am Mittwoch wurde in Berlin der Berufsbildungsbericht 2016 vorgestellt. Hierzu erklärt die Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung Alexandra Dinges-Dierig (CDU):

„Vor nur 12 Jahren war in Deutschland die Erhebung einer Ausbildungsplatzabgabe von der damaligen rot-grünen Bundesregierung eingebracht worden. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der Bundesrat haben schon damals darauf hingewiesen, dass wir die Ausbildung mit anderen Mitteln besser fördern können – und damit Recht behalten.

Heute stehen rund 41.000 noch offenen Ausbildungsstellen nur 20.700 Bewerber gegenüber. Die Chancen für einen guten Ausbildungsplatz sind insgesamt so gut wie nie. Für uns im Bund ist das kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Zum einen muss das duale Bildungswesen für die Zukunft fit gemacht werden. Kleinen Betrieben müssen wir mehr Mut machen zur Ausbildung durch Ausbildungskooperationen.

Jungen Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere den Flüchtlingen wollen wir einen fairen Einstieg in die Ausbildung bereiten und wissen hier auch das Handwerk an unserer Seite. Die Qualifizierungsinitiative ‚Wege in Ausbildung für Flüchtlinge‘ soll bis zu 10.000 Geflüchtete über einen Ausbildungsplatz im Handwerk integrieren.

Dabei passt es gut, dass die Wirtschaftsjunioren derzeit zum 20. Mal das ‚Ausbildungs-Ass‘ suchen – eine Initiative die ich gern unterstütze. Wer als Unternehmen der Region Lübeck und im nordwestlichen Herzogtum Lauenburg besonderes Engagement bei der Ausbildung zeigt, kann sich bis zum 31. Juli bewerben. Nähere Informationen gibt es unter www.ausbildungsass.de