Wir schließen die Büros zwischen den Jahren und wünschen Frohes Fest!

Zum Jahresende ist es Zeit, Danke zu sagen.

In dieser Woche habe ich mit meinem Berliner Büro (v.l.n.r.: Brigitte Linke, ich, Oliver Fraederich, Oliver Scheele) kleine Tüten gepackt für diejenigen, die uns im Berliner Betrieb regelmäßig unterstützen: Die Reinigungskräfte, Pförtner, IT-Helfer und Sicherheitskräfte bekamen natürlich auch etwas Lübecker Marzipan!

Außerdem wollen wir und die Mitarbeiterinnen im Lübecker Wahlkreisbüro Elke Studer und Susanne Schaefer gemeinsam Danke sagen: Dafür dass Sie uns unterstützen und sich mit so vielen guten Ideen und Anregungen bei uns melden. Wir machen ein wenig Urlaub zwischen den Jahren und werden die Büros in Berlin und Lübeck vom 23.12.2015 bis 03.01.2016 geschlossen halten. Danach sind wir wieder mit vollem Einsatz für Sie da.

Wir wünschen Ihnen ein Frohes Fest und freuen uns auf das neue Jahr 2016!

Bundestagsrede zur 2./3. Lesung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes

Es ist geschafft: Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz ist verabschiedet. Ein gutes Ergebnis!

Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes verbessert Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft

Am heutigen Donnerstag verabschiedete der Deutsche Bundestag in 2./3. Lesung die Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Hierzu erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht, und die zuständige Berichterstatterin, Alexandra Dinges-Dierig:

Albert Rupprecht: „In den vergangenen zehn Jahren ist eine Fülle neuer Stellen in der Wissenschaft entstanden – nicht zuletzt dank des enormen finanziellen Engagements des Bundes unter Führung der Union etwa im Rahmen des Hochschulpaktes, der Exzellenzinitiative oder des Paktes für Forschung und Innovation. Allein an den Hochschulen konnte die Zahl der Stellen im Bereich des wissenschaftlichen Personals von rund 240.200 im Jahr 2005 auf über 381.200 in 2014 erhöht werden. Dies entspricht einer Steigerung von rund 60 Prozent.

Mehr als die Hälfte der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind bei ihrem ersten Vertrag allerdings kürzer als ein Jahr angestellt. Das ist nicht akzeptabel. Mit der Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes sorgen wir deshalb dafür, die Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft deutlich zu verbessern: Unsachgemäßen Kurzbefristungen von Nachwuchswissenschaftlern schieben wir künftig einen Riegel vor. Gleichzeitig schütten wir mit der Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes aber nicht das Kind mit dem Bade aus: Mit der Novelle ist uns eine Reform mit Augenmaß gelungen, die einerseits die berechtigten Interessen der Menschen in befristeten Arbeitsverhältnissen in der Wissenschaft berücksichtigt, andererseits aber im Gegensatz zu den Vorstellungen der Oppositionsfraktionen Hochschulen und Forschungseinrichtungen nicht in ein Korsett zwingt. Denn unser Wissenschaftssystem muss atmen können, personelle Fluktuation ermöglichen und damit auch nachfolgenden Generationen von Nachwuchswissenschaftlern Chancen eröffnen.“

Alexandra Dinges-Dierig: „Wissenschaft braucht Flexibilität, aber Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler brauchen auch ein gewisses Maß an Sicherheit bei der persönlichen Lebensplanung. Dem tragen wir Rechnung, indem wir zukünftig die Vertragsdauer an das Qualifizierungsziel oder die Laufzeit des Drittmittelprojektes koppeln. Kürzere Laufzeiten werden aber möglich bleiben, denn sie können oft im Sinne der Beschäftigten sein. Kein Gesetz kann die Vielfalt individueller Lebenswege und -pläne abbilden. Aus diesem Grunde haben wir mit einem Änderungsantrag auch dafür gesorgt, dass Studierende künftig sechs Jahre befristet beschäftigt werden können, ohne dass dies auf den Höchstbefristungsrahmen angerechnet wird. Auch die Studienwege sind heute vielfältiger geworden, dem wäre die zuvor vorgesehene Höchstdauer von vier Jahren nicht gerecht geworden.

Bei alldem ist klar, dass die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes nur Teil eines Gesamtkonzepts zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses sein kann. Als nächster Schritt muss deshalb die Auflage eines Bund-Länder-Programms zur Förderung von Tenure-Track-Professuren (Bewährungsstellen vor einer festen Professur) an Universitäten folgen. Nur so können wir strukturelle Verbesserungen anschieben, systematisch transparentere und zuverlässigere Karrierewege für die besten Köpfe in Deutschland schaffen und dadurch die internationale Attraktivität des deutschen Wissenschaftssystems weiter stärken.“

Alexandra Dinges-Dierig MdB

Bund startet Bildungsprogramm für Flüchtlingskinder und ehrenamtliche Lernbegleiter

Integration gelingt nur durch Sprache, und Sprache lernt man am besten so früh wie möglich. Deshalb startet das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Programm „Lesestart für Flüchtlingskinder“. Hierzu erklärt die Alexandra Dinges-Dierig, Abgeordnete für Lübeck und das nordwestliche Herzogtum Lauenburg heute in Berlin:

„Je jünger die Kinder, desto besser gelingt das Lernen. Deshalb müssen wir früh anfangen, den Kindern von Geflüchteten die deutsche Sprache zu vermitteln. Dieser Einsatz heute wird die Integration in der Zukunft um ein Vielfaches erleichtern. Deshalb bekommt jedes der Kinder im Vorschulalter ab Mitte Dezember jetzt schon in der Erstaufnahmeeinrichtung ein Lesestart-Set mit einem Buch.“

Außerdem werden die Erstaufnahmeeinrichtungen mit Lese- und Medienboxen ausgestattet, um das Erlernen der Sprache zu fördern. Umgesetzt wurde das Projekt mithilfe der Stiftung Lesen, die sich seit über 35 Jahren für das Lesenlernen engagiert.

„In der jetzigen Situation müssen wir nicht das Rad neu erfinden, sondern bekannte Lösungen schnell und unbürokratisch umsetzen. Ich bin deshalb froh, dass sich Bundesministerin Johanna Wanka sehr für die Bildung von Flüchtlingen engagiert und wichtige Projekte anschiebt.

Dazu gehört beispielsweise auch, dass der Bund zusätzlich zu den hauptamtlichen Lehrkräften bis März 2016 auch rund 3.200 freiwillige Lernbegleiter qualifizieren möchte“, so Dinges-Dierig.

Gemeinsam mit dem Deutschen Volkshochschulverband soll es so ermöglicht werden, 35.000 Flüchtlingen über ehrenamtliches Engagement erste Deutschkenntnisse zu vermitteln.

Östliche Elbquerung wäre ein Glücksfall für Lübeck

Die Veröffentlichung des neuen Bundesverkehrswegeplans wird für Anfang 2016 erwartet. Die Bundestagsabgeordnete für Lübeck und das nordwestliche Herzogtum Lauenburg Alexandra Dinges-Dierig (CDU) begrüßt eine mögliche Aufnahme der A-21-Verlängerung mit östlicher Elbquerung in den vordringlichen Bedarf:

„Eine östliche Elbquerung wäre für die Region Lübeck und den Lübecker Hafen von unschätzbarem Wert. Auch ohne eine feste Fehmarnbeltquerung ist Hamburg schon heute ein Nadelöhr. Die Verkehrsprognosen lassen keine Entspannung erkennen.

Darunter leiden die Häfen in Hamburg und Lübeck ebenso wie die gesamte Fertigungs- und Logistikindustrie an den betroffenen Standorten, der Tourismus und Individualverkehr und nicht zuletzt die Sicherheit – zum Beispiel bei Gefahrentransporten.

Ich unterstütze in Berlin daher schon länger das von der IHK zu Lübeck angeführte breite Bündnis zur Verlängerung der A21. Wir haben gute Argumente. Hierzu gehören auch die niedrigen Kosten einer Verlängerung im Vergleich zu vielen anderen Projekten.

Die Aufnahme der östlichen Elbquerung in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans wäre ein verspätetes, aber sehr bedeutendes Weihnachtsgeschenk für unsere Region, für das ich mich auch jetzt auf der Zielgeraden weiter einsetzen werde.“

Das MARUM: Wo wir aus Steinen über Dinosaurier lernen

Als Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Meeres- und Polarforschung ist es für mich immer eine Freude, die Forscherinnen und Forscher vor Ort zu besuchen, ihre Arbeit kennen zulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Deshalb war ich gestern zu einem eindrucksvollen Besuch am MARUM-Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Hier werden unter anderem Bohrkerne aus dem International Ocean Discovery Programme (IODP) gelagert – über 150 km Proben aus 87 Expeditionen!

Mit den Gesteinen konnte unter anderem der Meteoriteneinschlag bewiesen werden, von dem viele Fachleute heute glauben, dass er das Aussterben der Dinosaurier verursacht hat. Teilweise stammen sie aus Regionen, in denen heute aus Sicherheitsgründen gar nicht mehr geforscht werden kann. Damit ist das MARUM Anlaufpunkt für hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Jahr.

Doch das ist nur ein Teil der Arbeit. Das MARUM, als Exzellenzcluster und DFG-Forschungszentrum maßgeblich vom Bund mitgefördert, gehört zu den besten Meeresforschungseinrichtungen Deutschlands. Zurzeit wird dort beispielsweise mithilfe des Bundes ein unbemanntes Unterwasserfahrzeug entwickelt und gebaut, das das arktische Eis von unten erkunden soll.