Lübeck gemeinsam für Flüchtlinge

Zum Brand in der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Lübeck-Kücknitz erklärt die Bundestagsabgeordnete Alexandra Dinges-Dierig:

„Sollten sich die Vermutungen der Polizei und damit ein flüchtlingsfeindlicher Hintergrund des Brandanschlags auf die im Bau befindliche Unterkunft in Kücknitz bewahrheiten, so ist dies auch ein Anschlag auf unser Selbstverständnis als weltoffenes, gastfreundliches Lübeck.

Eine solche Tat ist menschenverachtend. Wir alle sind gefordert noch enger zusammenzustehen und nicht wegzuhören oder wegzusehen, wenn uns fremdenfeindliche Äußerungen oder Taten begegnen.

Fremdenfeindlichkeit passt nicht nach Lübeck. Eine solche Tat ist daher auch nicht die eines Stadtteils oder einer Stadt, sondern von einzelnen Verwirrten, die mit Kücknitz oder Lübeck nichts gemein haben. Insbesondere der Stadtteil Kücknitz setzt sich seit langem in beeindruckender Weise für die Aufnahme und die Betreuung von Flüchtlingen ein.

Die überwältigende Mehrheit der Lübeckerinnen und Lübecker und der politischen Kräfte in unserer Stadt hat deutlich gemacht, dass sie bereit ist Flüchtlinge aufzunehmen, sie zu integrieren und willkommen zu heißen. Dafür danke ich und darauf sollten wir verstärkt bauen.“

Aufbruch für einen starken wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland

Heute gab es im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung eine öffentliche Anhörung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dazu erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und die zuständige Berichterstatterin, Alexandra Dinges-Dierig:

„Wir als Unionsfraktion sind bereit, noch vor der Sommerpause zu einer Verständigung mit unserem Koalitionspartner auf ein Gesamtpaket zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu kommen. Hierzu haben wir der SPD ein konkretes Angebot mit Eckpunkten für ein gemeinsames Bund-Länder-Programm zur Förderung von sogenannten Tenure-Track-Professuren an Universitäten und eine flankierende Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes unterbreitet.

Mit dem neuen Programm als Herzstück unseres Konzepts wollen wir den dringend notwendigen Strukturwandel im Wissenschaftssystem vorantreiben, um durch eine möglichst flächendeckende Etablierung des Tenure-Track-Modells in Deutschland verlässlichere Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen. Die bei der Klausurtagung der Geschäftsführenden Vorstände der Koalitionsfraktionen am 16. April 2015 in Aussicht gestellte eine Milliarde Euro für insgesamt zehn Jahre, beginnend ab 2017, soll diesem Programm vollständig zugutekommen. Bedingung für ein Engagement des Bundes muss aber die verbindliche Zusage der Länder sein, geförderte Tenure-Track-Professuren zu verstetigen und eine insgesamt ausreichende Zahl von dauerhaften Professuren anzubieten. Nur so kann eine nachhaltige Wirkung des Programms erreicht werden. Mit der BAföG-Entlastung von jährlich rund 1,2 Milliarden Euro im Rücken haben die Länder dafür die notwendigen Mittel. Das Programm sollte auch dazu genutzt werden, Anreize für die Etablierung und wirksame Umsetzung vorbildlicher Konzepte der Personalentwicklung an den Universitäten zu setzen.

Mit einer Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes wollen wir außerdem dafür sorgen, Fehlentwicklungen in der Befristungspraxis abzustellen, ohne die in der Wissenschaft erforderliche Flexibilität und Dynamik zu beeinträchtigen. Junge Wissenschaftler sollen sich nicht von Halbjahresvertrag zu Halbjahresvertrag hangeln müssen. Um unsachgemäße Kurzbefristungen in der Wissenschaft zu unterbinden, soll sich die Befristungsdauer bei der Qualifizierungsbefristung daher künftig an dem für die Qualifizierung erforderlichen Zeitbedarf orientieren und bei der Befristung wegen Drittmittelfinanzierung an der Dauer der Mittelbewilligung. Kürzere Laufzeiten von Verträgen müssen aber möglich bleiben, wenn es dafür gute Gründe gibt, beispielsweise für Verlängerungen kurz vor Abschluss einer Doktorarbeit oder eines Projekts.

Wir sind überzeugt, mit diesem Gesamtpaket eine substanzielle Verbesserung der Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs in unserem Land zu erreichen, und setzen auf die Zustimmung der SPD zu unserem Konzept.“

Das Eckpunktepapier der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist hier abrufbar.

Einladung nach Berlin: Tage der Begegnung 2015

Die Bundestagsabgeordnete für Lübeck und die Ämter Berkenthin und Sandesneben Alexandra Dinges-Dierig lädt junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahre zu einer Veranstaltung vom 23. bis 25. September 2015 in Berlin ein.

Unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert finden die 23. Tage der Begegnung im Deutschen Bundestag statt.

Seit 1985 lädt ein überkonfessioneller und überfraktioneller Kreis von Abgeordneten zu dieser Veranstaltung mit Referaten, Workshops und Gesprächen in den Bundestag ein.

Spitzenpolitiker, Journalisten, Wissenschaftler und Unternehmer denken nach über Glaube und Werte, unsere „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ (Präambel des Grundgesetzes) und stellen sich der Diskussion mit den etwa 180 Teilnehmern.

Persönliche Begegnungen und Gespräche sollen dazu beitragen, die universelle Verantwortung für die Gestaltung unseres Gemeinwesens bewusst zu machen und einen authentischen Einblick in die Arbeit des Parlamentes und den Politikeralltag zu gewähren.

Gemeinsam mit den Parlamentskollegen lädt auch Alexandra Dinges-Dierig junge Menschen aus dem Wahlkreis 11 – Lübeck, Berkenthin, Sandesneben, dazu ein, an dieser Tagung über Glaube und Werte in Berlin teilzunehmen. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Nähere Informationen gibt es unter www.tage-der-Begegnung.eu. Die Anmeldemöglichkeit kann über das Büro Dinges-Dierig per Mail alexandra.dinges-dierig@bundestag.de erhalten werden.

Alexandra Dinges-Dierig MdB

Gute Nachrichten aus Berlin: Bis zu 441.000 Euro für drei Lübecker Denkmäler

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat eine zweite Tranche des Denkmalschutzsonderprogramms V bewilligt, von der auch Lübeck in erheblichem Maße profitiert.

Das teilte Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters (CDU) am Mittwoch der Bundestagsabgeordneten für Lübeck und das nordwestliche Herzogtum Lauenburg Alexandra Dinges-Dierig (CDU) mit.

Der Bund beteiligt sich an der Sanierung der Synagoge in Lübeck mit Mitteln in Höhe von bis zu 280.000 Euro. Damit erkennt der Bund die große Bedeutung des Baus an, der als eine der wenigen Synagogen die Zeit des Nationalsozialismus überstanden hat.

Für den aus Sicherheitsgründen dringend sanierungsbedürftigen Glockenturm von St. Aegidien stehen bis zu 75.000 Euro zur Verfügung.

Die Kirche St. Andreas in Schlutup ist die erste Kirche, die 1538, also nach der Reformation, als evangelisches Bauwerk in Lübeck fertiggestellt wurde. Sie erhält zur Sanierung des Mauerwerks bis zu 86.000 Euro.

Alexandra Dinges-Dierig erklärt: „Gemeinsam mit meiner SPD-Kollegin Gabriele Hiller-Ohm habe ich mich bei meinen Kollegen im Haushaltsausschuss für diese Unterstützung eingesetzt. Unser Einsatz hat sich gelohnt. Nach 160.000 Euro für die Reformierte Gemeinde in der Königstraße konnten nun auch die drei Lübecker Projekte, die in der ersten Tranche zunächst leer ausgingen, berücksichtigt werden. Das ist eine wichtige Hilfe des Bundes für die Weltkulturerbestadt Lübeck.“

Neues Angebot im Wahlkreisbüro: Bildungsecke der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Die Angebote der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) kennt fast jeder aus dem Schulunterricht, wo die illustrierten Hefte zur politischen Bildung oft Generationen von Schülerinnen und Schülern begleitet haben.

Doch auch darüber hinaus bietet die bpb eine ganze Reihe von Publikationen über politische und historische Themen – von der Geschichte des 1. Weltkrieges über das politische System der Bundesrepublik bis hin zum Nahostkonflikt.

Seit 2007 stellt die bpb allen Mitgliedern ihres Kuratoriums eine Bildungsecke mit kostenpflichtigen und kostenfreien Publikationen (z.B. Informationen zur politischen Bildung, Aus Politik und Zeitgeschichte, fluter) und anderen Materialien der bpb zur Verfügung.

Als stellvertretendes Mitglied des Kuratoriums bietet auch die Lübecker Bundestagsabgeordnete Alexandra Dinges-Dierig (CDU) nun eine solche Bildungsecke an:

„Ich freue mich, dass ich meinem Wahlkreis dieses besondere Angebot machen kann. Die Bildungsecke steht ab sofort in meinem Wahlkreisbüro An der Untertrave 14-16 in Lübeck bereit. Zu den regulären Öffnungszeiten montags bis donnerstags von 10 bis 13 Uhr können die Veröffentlichungen des bpb eingesehen werden. Fragen zur Bildungsecke beantwortet das Wahlkreisbüro unter der Telefonnummer (0451) 59 29 65 10.

Dort und unter www.bpb.de können Sie auch mehr über die Bestellmöglichkeiten erfahren.“