Hospitant aus dem Handwerk

Während dieser Sitzungswoche hatte ich einige Tage den Obermeister der Lübecker Elektro-Innung Peter Bode als Hospitant in meinem Büro zu Gast. Er konnte einen Einblick in den Berliner Politikbetrieb gewinnen, von Plenardebatten über den Büroalltag bis hin zu Parlamentarischen Abenden.

Peter Bode hat mir gestern gesagt, dass er sehr beeindruckt ist. Es laufe hier alles doch anders ab, als er sich das vorgestellt hatte. Das Arbeitspensum sei zum Beispiel viel höher.

Über ein wichtiges Thema haben wir viel gesprochen: Der Fachkräftemangel ist vor Ort mittlerweile sehr stark zu spüren. Wir haben vereinbart, dass ich im Gegenzug im Frühjahr in seinem Unternehmen HABOtec hospitiere. So kann ich mir die Herausforderungen des Handwerks exemplarisch vor Augen führen. Darauf freue ich mich schon!

Alexandra Dinges-Dierig MdB

Lübeck profitiert von Stärkung der beruflichen Bildung

„Das duale Ausbildungssystem ist ein wichtiger Baustein für Deutschlands wirtschaftlichen Erfolg. Deshalb verlieren wir, bei allen Paketen für ein besseres Hochschulsystem, nie den Blick auf die berufliche Bildung. Mit dem in dieser Woche im Deutschen Bundestag zur Abstimmung stehenden Bundeshaushalt 2015 werden wir sie weiter stärken. Es werden 22 Millionen Euro zusätzlich in die Berufsorientierung und die Berufsbildungsstätten fließen. Davon wird auch Lübeck profitieren“, berichtet CDU-Bundestagsabgeordnete Alexandra Dinges-Dierig aus Berlin.

„Bereits in diesem Jahr hat die Berufsbildungsstätte Travemünde Geld vom Bund erhalten, mit dem eine erhebliche Modernisierung dieser erfolgreichen Einrichtung der Handwerkskammer vorangebracht werden kann.

Für uns als CDU/CSU-Fraktion war es schon bei den Beratungen zum laufenden Haushalt 2014 ein Kernanliegen, angesichts des Fachkräftemangels und der hohen Studienabbrecherquote die berufliche Bildung noch attraktiver zu machen. Das setzen wir jetzt fort. In den kommenden Jahren 2016 und 2017 werden wir im Bereich Berufsorientierung noch einmal zusätzlich 55 Millionen investieren, das steht bereits fest“, so Dinges-Dierig weiter.

Im Zuge der Beratungen zum Bundeshaushalt wurden die Mittel für die Maßnahmen zur Verbesserung der Berufsorientierung um 12 Millionen Euro erhöht, für die überbetrieblichen Bildungsstätten stehen 10 Millionen Euro mehr zur Verfügung.

Von 2014 bis 2016 wird die Modernisierung der Ausstattung der Berufsbildungsstätte Travemünde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 266.148 Euro gefördert.

THW erhält mehr Geld für Verbesserung der Infrastruktur

„Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) erhält im nächsten Jahr 4 Mio. Euro mehr Geld für die Mieten ihrer Liegenschaften. Mit den Mitteln können zukünftig mehr Standorte modernisiert oder vergrößert werden. Für 2016 wird der Ansatz im Etat des THW um 6 Mio. Euro erhöht. In 2017 gibt es 8 Mio. Euro mehr und in 2018 zusätzlich 9 Mio. Euro zu den bisher geplanten Ausgaben für Mieten. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am Donnerstag in seiner Bereinigungssitzung beschlossen.“, berichten die CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Brackmann und Alexandra Dinges-Dierig aus Berlin.

„Wie wichtig das THW ist zeigte sich in den letzten Jahren immer wieder bei Hochwasser-und Katastrophenschutzeinsätzen. Gerade als Lauenburger weiß ich das THW und seine ehramtlichen Kräfte zu schätzen. Dies wurde nun auch vom Haushaltsausschuss gewürdigt. Gerne habe ich deshalb im Haushaltsausschuss für das THW und einen finanziellen Aufwuchs geworben. Ich hoffe nun, dass die über 30 Ortsverbände des THW Schleswig-Holstein und insbesondere im Herzogtum Lauenburg von den zusätzlichen Mitteln profitieren können.“, so Haushaltspolitiker und CDU-Bundestagabgeordneter für das Herzogtum Lauenburg, Norbert Brackmann.

„Die Frauen und Männer des THW, die ehrenamtlich beispielsweise gegen Sturmschäden ankämpfen, Hochwasser in Schach halten und Flüchtlingslager in Jordanien aufbauen, haben die bestmögliche Ausstattung verdient. Gerade bei den Gebäuden war das aber in den letzten Jahren nicht der Fall. Ich bin froh, dass es hier jetzt, besonders durch die Hilfe von Norbert Brackmann, zu deutlichen Verbesserungen für die Einsatzkräfte kommt“, sagte die CDU-Bundestagabgeordnete für Lübeck und das nordwestliche Herzogtum Lauenburg, Alexandra Dinges-Dierig.

 

Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes: 160.000 Euro gehen nach Lübeck

Die Zuständigkeit für Denkmalschutz liegt bei den Ländern. Trotzdem engagiert sich der Bund dieses Jahr mit einem 29 Millionen Euro umfassenden Sonderprogramm für national bedeutsame Denkmäler. Auch Lübeck kann profitieren. Hierzu erklärt die Bundestagsabgeordnete Alexandra Dinges-Dierig:

„Die Evangelisch-Refomierte Kirche mit ihrer engagierten Pastorin Imke Akkermann-Dorn kann sich über 160.000 Euro Zuschuss aus Mitteln des Bundes für die denkmalbezogene Sanierung ihres Hauses in der Königstraße freuen.“

Das Haus im Herzen der Altstadt spielt in Lübecks Geschichte eine bedeutende Rolle: Sei es durch Johannes Geibel, Pastor der Gemeinde von 1798 bis 1847 und zugleich Vater des bekannten Dichters Emanuel Geibel oder durch die Revolutionsszene, die in Thomas Manns „Buddenbrooks“ an anderem Ort verewigt wurde, sich tatsächlich aber vor diesem Haus abspielte. Auch als Treffpunkt von Mitgliedern der Bekennenden Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus hat die Reformierte Kirche historische Bedeutung.

Das Geld aus dem Budget von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) könnte insbesondere der Sanierung des Dachstuhls und der klassizistischen Vorderfassade zugutekommen.

„Ich freue mich sehr für die Reformierte Gemeinde. In einem gemeinsamen Schreiben mit meiner Lübecker Kollegin Gabriele Hiller-Ohm habe ich mich gegenüber dem Haushaltsausschuss auch für dieses Projekt eingesetzt. Dass die anderen von uns empfohlenen Anträge nicht berücksichtigt werden konnten, ist der Haushaltssituation geschuldet. Ich werde meine Augen für weitere Fördermöglichkeiten des Bundes offenhalten“, so Dinges-Dierig.

Rupprecht/Dinges-Dierig: Grundgesetzänderung ist Gewinn für unsere Wissenschaft

Am heutigen Montag fand im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung eine Expertenanhörung zur Änderung des Grundgesetzes im Wissenschaftsbereich statt. Der Gesetzentwurf wurde dabei insbesondere vom Wissenschaftsrat nachdrücklich unterstützt.

Hierzu erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der  CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht, und die Berichterstatterin Alexandra Dinges-Dierig:

Albert Rupprecht: „Die Grundgesetzänderung ist ein echter Meilenstein unserer Wissenschaftspolitik. Sie bringt den Hochschulen Planungssicherheit und schafft neue Freiräume. Statt wie bisher nur befristet, kann der Bund künftig bei überregionaler Bedeutung Hochschulen auch dauerhaft fördern. Besonders der wissenschaftliche Nachwuchs erhält verlässlichere Karriereperspektiven. Auch die Zusammenarbeit der Hochschulen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wird erleichtert. So können nicht zuletzt Synergien genutzt und neue Chancen für Studierende und Wissenschaftler eröffnet werden. Das ist für uns alle wichtig, denn von ihren Ideen und Innovationen hängt unser Wohlstand ab.“

Alexandra Dinges-Dierig: „Durch langfristige Kooperation von Bund und Ländern wird unserer Wissenschaft jetzt noch besser ermöglicht, ihren hervorragenden Platz in der Weltspitze zu halten. Was für gute Hochschulen und Forschungseinrichtungen der richtige Weg ist, kann gleichzeitig nicht die Lösung für unsere Schulen sein. Schulen müssen in die Regionen passen und brauchen engagierte Lehrkräfte, Eltern und Schüler, nicht starre Vorschriften aus Berlin. Deshalb muss die uneingeschränkte Verantwortung hierfür weiterhin ausschließlich bei den Ländern liegen.“